Sonntag, 24. Mai 2026

Scooterclub Bonn: Stippvisite nach Britannien


Ganz ohne Reisepass und ohne auf der falschen Seite der Straße zu fahren, erreichten die Bonner Rollerfreunde heute "Little Britain". Es war keine sehr lange Anreise, denn Little Britain ist ein Hotel, ein Restaurant und eine Ausstellung in Vettelschloß.– direkt am Endbahnhof der historischen Kasbachtalbahn. 

The Little Britain Inn Vettellschoß ist das Lebenswerk des gebürtigen Briten Gary Blackburn. Blackburn kam bereits 1985 beruflich nach Deutschland – eigentlich nur vorübergehend. Der gelernte Baumchirurg arbeitete unter anderem für Botschaften und das Bundeskanzleramt in Bonn und verliebte sich schließlich ins Rheinland und das Siebengebirge. 

Das eigentliche „Little Britain“-Projekt entstand aber erst vor wenigen Jahren – besonders rund um die Brexit-Zeit. Gary Blackburn begann damals, typisch britische Gegenstände, Figuren, Möbel, Busse und Erinnerungsstücke zu sammeln, um ein kleines Stück Großbritannien in Deutschland zu bewahren. Seine Idee: Menschen die britische Lebensart, Kultur und den berühmten Humor näherzubringen – friedlich, nostalgisch und mit viel Augenzwinkern. Mehr dazu bei YouTube: https://youtu.be/XMF8kqkgt9E

Heute besteht die Anlage aus einem liebevoll gestalteten Themenhotel mit Räumen wie „Sherlock Holmes“, „Mr. Bean“, „James Bond“ oder „Harry Potter“, dazu kommen englische Doppeldeckerbusse, eine „Peaky Blinders Bar“, die „Winston Churchill Whisky Lounge“ und zahlreiche skurrile Sammlerstücke. Unterstützt wird Gary Blackburn dabei von seiner Familie – besonders seine Frau Monika prägt das britische Ambiente und die Küche mit English Breakfast und Afternoon Tea. 

Das Little Britain Inn ist damit weit mehr als ein Hotel oder Lokal: Es ist eine kleine britische Erlebniswelt mitten zwischen Westerwald und Siebengebirge – direkt gegenüber der Kasbachtalbahn in Kalenborn.


Die Tour selbst war heute eigentlich recht gemütlich, Zu Beginn führte die Strecke über die Höhen runter ins Rheintal zum Hafen im Brohl, gerade als die Rollerfreunde ankamen begann das Hafenfest. 

Zur Mittagspause im Beach Club Fachbach an der Lahn kamen noch Ricarda und Andreas dazu, die die beiden Gruppen für eine kurze Strecke noch begleiteten. Insgesamt waren es mit den beiden zehn Teilnehmer, gefahren wurde in zwei Gruppen mit dem Tourguides Olaf und Peter. Neu dabei war diesmal Frank mit einer Sym Joyride 300.



Nach der Mittagsstopp und einer schönen Strecke an der Lahn entlang, ging es über kleine und kleinste Straßen in die Berge. Rainer ging kurzzeitig verloren, wurde aber in die Gruppe Tiger Tours wieder integriert. Den  Abschluss bildete dann ganz in der Nähe von Bonn das Little Britain. Leider ließ der Service etwas zu wünschen übrig, es gab nämlich so gut wie keinen. Trotzdem war es gut, dieses idyllische Kleinod in der Nähe von Bonn einmal gesehen zu haben.

Samstag, 11. April 2026

Anrollern in der Eifel - diesmal Samstags

Aprilwetter – heute zeigte das Barometer bis zu 21° an und Sonnenschein. Für morgen war eher trübes Wetter mit Höchsttemperaturen von 12-14° angesagt. Also fiel die Entscheidung leicht, es wurde am Samstag angerollert. 

Obwohl es "Anrollern" hieß, waren diesmal fünf Motorräder und lediglich zwei Roller (Hildegard und Peter) dabei und natürlich Hartwig mit seinem CanAm Spider. In zwei Gruppen geführt von Olaf und Hans Peter ging es vorbei an gelben Rapsfeldern und blühenden Bäumen in die Eifel. 

Olaf hatte diesmal eine sehr genussorientierte gemütliche Strecke geplant. Zunächst gab es in  Niedeggen eine Kaffeepause dann gab es einen Mittagstopp im Haus Waldfrieden, einem Bikertreff an der Ahr und zum Schluss noch Kaffee und Kuchen an der Hilberather Scheune.


Wieder dabei nach langer Zeit war Lothar Schiefer - mit einer Honda. 

Insgesamt ein sehr genussvolles Start in die Saison, bei wunderbaren Wetter. Kaum in Bonn angekommen erinnerten ein paar Regentropfen daran, dass es erst April ist.



Montag, 6. April 2026

Nur Motorräder - Fahrt ins Bergische


Einen pinken Osterhasen auf einem Motorrad in vollem Kostüm. sahen die drei Fahrer des Bonner Scooterclubs auf ihrer heutigen Tour ins Bergische. Peter hatte aus seinem antiquarischen Tourenbuch Rheinland die Route durch "Dick und Dhünn" ausgesucht. 


Mit leichter Verzögerung ging es diesmal in Buisdorf los - Thomas hatte versehentlich den Verteilerkreis angesteuert. Die Streck bot weite Ausblicke und wie immer ging es auch diesmal teilweise über landwirtschaftliche Nutzwege. Es muss wohl am Reiseführer liegen. Sogar an einem offenen Kuhstall ging es vorbei und die mindestens 20 Kühe sahen erstaunt die Motorräder "vorbeirollern". Ja, Motorräder - diesmal kam die Ausfahrt des Scooterclubs ohne Roller aus. Bei einer kleinen Kaffepause trafen die Motorradfahrer dann einen Heinkelclub mit ihren historischen Rollern bei der Ausfahrt. Nach einem Stopp am Altenberger Dom ging es dann nach etwa 160 Kilometern nach Hause.



Mittwoch, 1. April 2026

Scooterclub Bonn prüft Umbenennung - stärkere Öffnung für Motorradfahrer



Immer größere Vielfalt im Rollerclub: Roller, Dreiradroller, Motorräder und ein CanAm Spyder

Der Scooterclub Bonn steht vor einer möglichen Neuausrichtung. Laut dem Präsidenten Olaf Strauß, wird über eine Umbenennung des Clubs nachgedacht, um die veränderte Zusammensetzung der Mitglieder besser widerzuspiegeln. In den vergangenen Jahren ist der Anteil an Motorradfahrern im Club deutlich gestiegen. Immer mehr von ihnen nehmen regelmäßig an den Ausfahrten teil – und das aus einem ganz bestimmten Grund.

„Bei uns geht es nicht um Rennen oder Höchstgeschwindigkeit“, erklärt Clubpräsident Olaf Strauß, selbst mit einem Motorrad (Honda Deauville) unterwegs. „Wir fahren bewusst entspannt durch die schöne Landschaft rund um Bonn, den Westerwald und die Eifel. Genau das schätzen viele Motorradfahrer – und deshalb fahren sie gerne bei uns mit.“

Zusätzlich spiele auch der Kostenfaktor eine zunehmende Rolle. Angesichts der weiterhin hohen Kraftstoffpreise entschieden sich viele Motorradfahrer bewusst für die gemäßigten Touren des Scooterclubs. „Wer mit uns unterwegs ist, verbraucht deutlich weniger Sprit, als wenn er alleine durch die Eifel heizt“, so Strauß. „Das ist für viele inzwischen ein ganz praktischer Vorteil.“

Der Charakter der Ausfahrten habe sich dabei kaum verändert. Unabhängig vom Fahrzeugtyp stehe weiterhin das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund – mit moderatem Tempo, regelmäßigen Pausen und Fokus auf Landschaft und Austausch. Auch über kürzere Tagestouren unter 200 Kilometern Länge wird diskutiert, um auch elektrischen Zweirädern die Mitfahrt zu ermöglichen. Strauß:  „Es kommt nicht auf den Hubraum an, sondern auf die Einstellung der Fahrer."

Im Zuge der Neuausrichtung wird nun über einen neuen Namen nachgedacht, der sowohl Roller- als auch Motorradfahrer anspricht. Im Gespräch sind unter anderem: "Scoot & Ride Bonn" und "Zweiradfreunde Bonn". Der Präsident: "Dies wird auf keinen Fall in diesem Jahr geschehen, sondern frühestens zum 30jährigen des Scooterclubs im Jahr 2027." Ebenfalls wird es dann möglicherweise ein neues Logo geben.

Innerhalb des Clubs wird die Entwicklung unterschiedlich bewertet. Während einige Mitglieder den klassischen Rollerfokus bewahren möchten, sehen andere gerade in der Öffnung eine Chance für die Zukunft.


Sonntag, 8. März 2026

Westerwald mal ganz anders



Zu einer Tour durch den Westerwald hatte Peter geladen. Jochen, Michael, Hartwig und Rainer kamen bei sonnigem Frühlingswetter mit. Die Tour war überraschend anders, zwar kamen immer mal wieder kurze bekannte Abschnitte, doch vielfach ging es mit "Tiger-Tours" neue unbekannte Wege.


Peter hatte sich antiquarisch einen Motorrad-Reiseführer besorgt, der erstaunlicher Weise noch aktuell war. Er heisst "Erlebnis Motorrad" und enthält Strecken im Westerwald, Bergischem Land, Niederrhein, Eifel und sogar im Sauerland.

Zwar wurde zwischendurch mal gelästert, dass der Reiseführer vom Bauernverband gesponsert sei, da es einige Male über landwirtschaftliche Nutzwege ging, doch irgendwie kamen die zwei Motorräder, zwei Roller und Hartwigs Can Am immer wieder auf richtige Straßen. 

Der erste Stopp war beim Elmores - leider geschlossen. Den Kaffeee gab es dann ein paar Meter weiter am Bahnhof. Insgesamt gab es sehr viel positives Feedback als alle nach etwa 190 Kilometern zu Hause ankamen.


Montag, 2. März 2026

Stammtischlokal des Scooterclubs vom Abriss bedroht

Die Marktschänke in Bornheim-Roisdorf steht vor dem möglichen Abriss. Im Zuge der geplanten Neugestaltung des Bahnhofsareals sollen sowohl das Gebäude der Marktschänke als auch das benachbarte ehemalige Verwaltungsgebäude der Obst- und Gemüseversteigerung weichen.


Die Stadt Bornheim plant auf dem Gelände unter anderem neue Pkw- und Fahrradstellplätze. Darüber hinaus ist perspektivisch die Errichtung eines Hotel- beziehungsweise Bürogebäudes vorgesehen. Bereits im Zusammenhang mit den Umgestaltungsmaßnahmen wurden Gebäude in unmittelbarer Nähe abgerissen.

Gegen den geplanten Abriss formiert sich Widerstand. Die Heimatfreunde Roisdorf haben einen Bürgerantrag eingebracht mit dem Ziel, zumindest die Fassaden der beiden Gebäude unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Sie verweisen auf die historische Bedeutung der Anlage, die den Übergang von kleinbäuerlicher Direktvermarktung hin zu genossenschaftlich organisierten Vermarktungsstrukturen dokumentiere. Unterstützung erhält der Vorstoß unter anderem vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

Bereits im Jahr 2010 war ein Antrag auf Eintragung in die Denkmalliste durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) abgelehnt worden. Die aktuelle Initiative knüpft an diese Diskussion an und fordert eine erneute Prüfung. Über das weitere Vorgehen beraten die zuständigen politischen Gremien der Stadt Bornheim.

Für den Scooter Club Bonn hat die Entwicklung eine besondere Bedeutung. Der Club führt seit vielen Jahren seinen monatlichen Stammtisch in der Marktschänke durch. Mit einem Abriss würde damit nicht nur ein traditionsreicher gastronomischer Betrieb im Ort entfallen, sondern auch ein etablierter Treffpunkt des Vereins.

Wie die politischen Entscheidungen ausfallen werden, ist derzeit noch offen.


Sonntag, 1. März 2026

1.März: Die Mineralbrunnenroute


Jochen hatte für heute eine kleine Eifelrunde von übersichtlichen 150 Kilometern Länge versprochen, das sonnige Wetter war vielversprechend nur die Temperaturen deuten noch nicht so richtig auf den Frühling hin. Mit vier Fahrzeugen,  zwei Rollern und zwei Motorrädern ging es zunächst - dem Navi geschuldet - durch nahezu alle 30er Zonen Bonns. 

Weiter führte der Weg Richtung Wachtberg, irgendwann über die Autobahn dann wieder Landstraßen und nach etwas mehr als einer Stunde war dann Rast an der Kahlenborner Höhe angesagt. Nach einem Kaffee mit Aussicht führte der Weg Richtung Ahr und dann durchs Bröhltal vorbei an der Rodius-Quelle, Tönissteiner und Brohler Mineralwasser. Am Rhein ging es dann zurück. Ob Jochen sein Navi danach entsorgt hat, ist zur Zeit nicht bekannt.

Sonntag, 7. Dezember 2025

Weihnachtsfeier im Schützenhof: Leckeres Brunch, angenehme Atmosphäre


Wieder mal alles neu zur Weihnachtsfeier des Bonner Scooterclubs, diesmal ein Bruch und diesmal im Schützenhof in Bonn Tannenbusch. Ältere Mitglieder konnten sich noch an den Schützenhof erinnern, doch für die meisten war es eine neue Location. Und wen man auch fragte, jeder fand es einen gelungen Ort für die Weihnachtsfeier.


Einiges war diesmal anders: der traditionelle Jahresrückblick von Günter fehlte, die Jahresgaben und die Ansprache des Präsidentenpaares auch, nur Jochen hatte besinnliche Prosa zum Vortrag gebracht. Kurz nach zehn traf man sich, erst ein delikates und umfangreiches Frühstück, und um 11.30 gab es noch warme Gerichte zum Mittag. Zwar gab es keinen separaten Raum für die Bonner Rollerfreunde, doch es war weder beengt noch übermäßig laut in dem Veranstaltungsraum, der zwei Gruppen insgesamt beherbergte.

Das Geburtstagskind Hartwig mit seiner Frau


Es war ein schöne Feier und eins sollte hier auf jeden Fall nicht fehlen: der Dank aller Rollerfreunde an das Präsidentenpaar Hildegard und Olaf, die sich wie immer mit Ausfahrten, Jahrestour, Grillen und der Weihnachtsfeier viel Arbeit gemacht haben.

Freitag, 24. Oktober 2025

Termine 2026: Anrollern, Abrollen, Jahrestour und vieles mehr


Kalender gezückt und schnell notiert:  
Hier sind die Termine für das Jahr 2026 

Dazwischen gibts natürlich wie immer jede Menge Sonntagstouren und spontane Touren über den WhatsApp Verteiler. 

Der Stammtisch ist immer in der Marktschänke in Bornheim Roisdorf, Rosental 3; 53332 Bornheim.



Mi 28.1                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 25.2                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 25.3                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 12.4                                   Anrollern          10:00 Uhr Verteilerkreis
Mi 29.4                                   Stammtisch um 19:00 Uhr
Mi 27.5                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
DO 04.06- So 07.06               Jahrestour Sauerland
Mi 24.6                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 29.7                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 26.8                                   Stammtisch um 19:00 Uhr
Mi 30.9                                   Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 11.10                                 Abrollern           10:00 Uhr Verteilerkreis
Mi 28.10                                 Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 25.11                                 Stammtisch um 19:00 Uhr 
Sa 05.12 oder So 06.12          Weihnachtsfeier
Mi 16.12                                 Stammtisch um 19:00 Uhr  




Sonntag, 12. Oktober 2025

Abrollern: Kleine Eifelrunde



Mit zehn Fahrzeugen fand das Abrollern diesmal in der Eifel statt. Olaf hatte eine schöne 180 Kilometer lange Strecke über Meckenheim, Schuld, Nettersheim und Bad Münstereifel geplant. Bei der Abfahrt stellte sich jedoch heraus, dass Peters Navi die Tour nicht akzeptierte und damit die Tiger Tours Gruppe ausfiel. Also ging es notgedrungen in einer Zehnergruppe los, lediglich Rainer hatte auf seiner neuen Royal Enfield eine Turn by Turn Navigation, diese streikte in der Eifel jedoch, wenn keine Netzabdeckung vorhanden war. 


Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel der Mittagspause im Landgasthaus zum Wiesengrund in Eichenbach ging ein Teil der Gruppe verloren. Beim Gasthaus traf man sich aber wieder, fast auf die Minute genau - aber aus verschiedenen Richtungen kommend.

Diesmal waren in der Gruppe die Motorräder mit fünf Fahrzeugen in der Oberhand, zwei Roller, zwei Dreiradroller und Hartwigs Can Am waren noch dabei. Das Wetter spielte mit, es war trocken und nicht zu kalt. Die Sonne ließ sich jedoch nur für 30 Minuten sehen. Die Kaffeepause fand im Café Milz in Nettersheim statt, danach ging es nach Hause.

Irgendwie falsch geparkt


Montag, 25. August 2025

Scooterclub: Grillen im perfekten Garten


Was für ein Tag! Hans-Peter und Suse haben gestern beim Grillen des Bonner Scooterclubs eindrucksvoll gezeigt, wie man Clubfreunde glücklich macht. Ihr Garten – einfach ein Traum: überall Blumen, liebevoll angelegt, perfekt hergerichtet. Man merkte sofort, dass hier mit Herz und Hand gearbeitet wird. Schon die ersten Blicke beim Ankommen sorgten für ein „Wow“.

Damit niemand in der Sonne (oder Regen – der blieb uns zum Glück erspart) schmoren musste, haben die beiden sogar noch ein Zelt sowie Tische und Bänke von der Freiwilligen Feuerwehr organisiert. Damit war für alles gesorgt – egal ob Plausch im Schatten oder geselliges Sitzen bis zum Abend.

Kulinarisch ging es natürlich ebenfalls zur Sache: Hans-Peter am großen Grill, bestes Fleisch vom Metzger, dazu die üblichen köstlichen Salate, Nachspeisen und Kuchen aus der Clubrunde. Wie immer reichlich, wie immer lecker – und wie immer blieb noch genug übrig, um am nächsten Tag weiterzuschlemmen.

Etwa 20 Scooterclubfreunde waren am Start, inklusive Partner – dazu kamen noch die Kompalkas aus Mechernich. Es wurde gegessen, gequatscht, gelacht und in alten Fotoalben geblättert. Da fanden sich so manche „Jugendfotos“ von früheren Touren wieder – mit vielen Lacher-Garantie.

Natürlich wurde auch über Gott und die Welt gesprochen: von E-Rollern über Urlaubsziele bis hin zu Diät-Tipps. Sogar die Jahrestour 2026 blitzte schon als Thema auf – auch wenn wir da noch etwas Zeit haben.

Unterm Strich: ein rundum perfekter Tag in einem Garten, der für viele von uns so schnell nicht zu toppen sein wird. Danke Hans-Peter und Suse – ihr habt das Clubleben mal wieder aufblühen lassen! 

Sonntag, 10. August 2025

Tour ins Bergische

Zwischenstopp bei Schloss Homburg, nicht mit auf dem Bild Petra, Joe und Bernhard.

Bestes Wetter, Sonnenschein und trotzdem nicht zu heiß, da macht das Zweiradfahren Spaß. Deutlich mehr Teilnehmer kamen als angemeldet, insgesamt waren es acht Maschinen. Diesmal gab es vier Motorräder, zwei Roller und zwei Dreiräder. Rainer hatte eine 150 Kilometer Tour vorbereitet, doch anfangs lief es nicht nach Plan. Die Navi führte die Gruppe mehr als 20 Kilometer über die Autobahn Richtung Lindlar. 

Erster Stopp war bei Kamps in Lindlar, dann weiter nach Plan zum Schloß Homburg und zum Abschluss fand sich noch ein Tisch bei Elmores in Schladern. Natürlich waren wieder zwei Strecken Sonntags für Motorräder gesperrt: Die erste Sperrung wurde mit vollem Risiko genommen, bei der zweiten gab es eine angezeigte Umleitung. Nach etwa 190 Kilometern sind alle wieder wohlbehalten angekommen.

Donnerstag, 26. Juni 2025

Jahrestour 25: Sonne, Saumagen, Sitzfleisch


Pause in Bitche
Sonne gab es satt auf der Jahrestour des Bonner Sooterclubs, Saumagen gibt es in der Pfalz, dem Ziel der Jahrestour reichlich. Sitzfleisch brauchten die elf Teilnehmer vor allem auf der mehr als 300 Kilometer langen Rückfahrt bei Temperaturen von bis zu 39 Grad und einigen Staus. 

Viel Platz für die Roller, wenig Service: das Stiftsgut.

Das Ziel war das Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster in der Nähe von Bad Bergzabern und dem französischen Wissembourg. In drei Gruppen ging es auf die 300 Kilometer lange Anreise. In der Woche vor dem Start, stellte sich zufällig heraus, dass das Stiftsgut seinen Betrieb einstellen wird. Daher beschränkte sich die Bewirtung dort auf das Frühstück und einen Kühlschrank mit Kaltgetränken. Der Ort selbst bot jedoch zwei Weinstuben mit Pfälzer Küche und eine Eisdiele, die von einigen nach den Tagestouren angesteuert wurde.

Der eingeschränkte Betrieb hatte jedoch auch zur Folge, dass Hella in der Nacht ihren Zimmerschlüssel "besorgen" musste, da die Rezeption nicht besetzt war. Mit detektivischem Spürsinn und vereinten Kräften gelang es den Spätheimkehrern den Schlüssel aus seinem Versteck an der Rezeption herauszuholen, während sich Ulrich schon für eine Nachtruhe auf dem Sofa eingerichtet hatte.

Warum immer nur Pausenbilder? Fotografieren während der Fahrt war verboten!

Die erste Tour am Freitag führte über etwa 180 Kilometer rund um Klingenmünster. Die Route führte  durch malerische Wälder und kurvige Straßen. So konnte man die Hitze gut überstehen. Nicht alle Gruppen fuhren Olafs Fähnchen brav ab. Die Gruppe "Tiger-Tours" mit Tourguide Hans-Peter schaffte es zur Freude von Peter und Thomas, aus der Strecke eine Bildungsreise zum Hambacher Schloss zu machen. Rainer kämpfte als Tourguide mit den Tücken seiner Handynavigation, sodass Ricarda für die nächsten zwei Tage die Führung übernahm und alle Fähnchen brav abfuhr.
Günter mit seinem Kymco

Einen Wermutstropfen gab es auf der Tour: Günter kündigte an, dass dies seine letzte Jahrestour sein werde. Da ältere Menschen in der Regel nicht wachsen, sondern eher das Gegenteil der Fall ist, wird ihm sein geliebter Kymco Roller zu unhandlich.

Am Samstag standen 150 Kilometer nach und in Frankreich auf dem Programm: Zuerst nach Bitche und dann nach Wissembourg. Die Festung war wegen einer Veranstaltung geschlossen, also ging es in ein nahegelegenes Lokal.

Glücklich waren alle Teilnehmer dann am späten Sonntagnachmittag als die Gruppen nach zahllosen Staus bei glühender Hitze in Bonn ankamen. Die Kühlschranktüren sind vermutlich noch nie so genussvoll geöffnet worden.

Feedback am Sonntag



Sonntag, 13. April 2025

Anrollern: Rhein, Mosel, Eifel und jede Menge Umleitungen

Stopp an der Burg Pyrmont mit Wasserfällen

Olaf hatte eine schöne Strecke für die zwölf Motorrad- und Rollerfreunde vorbereitet. Auf der rechten Rheinseite runter, dann bei Mühlheim-Kärlich ein Kaffeestopp, an der Mosel entlang mit einem Mittagsstopp im der Nähe von Burg Elz und durch die Eifel zurück nach Bonn. Doch an der Mosel brachten viele Umleitungen unerwartete Begegnungen der zwei Gruppen. Zumeist kam man sich aus unterschiedlichen Richtungen entgegen.



Ende der Tour im Cafe Fahrtwind an der Ahr

Das Wetter war in Ordnung, es gab unterwegs kaum etwas vom vorausgesagtem Regen. Dadurch war die Eifel nahezu frei von Zweirädern. Zwei Neue waren mit dabei: Michael mit einem Peugeot Metropolis Dreirad und Maurice mit einer Honda CMX 1100. An diesem Sonntag war der Scooterclub mit vier Motorrädern, vier Rollern, drei Drei-Rädern und Hartwigs Can Am unterwegs.

Nach einigen Irrfahrten errichten beide Gruppen zeitgleich das Cafe Fahrtwind. Das Cafe war auf reinen Automatenbetrieb umgestellt, da wohl bei durchwachsenem Wetter der Personaleinsatz zu teuer ist. Also musste Kaffe und Kuchen per Münzeinwurf bezahlt werden. 

Leider entdeckte Olaf bei der Abfahrt vom Fahrtwind ein Leck am Stossdämpfer seiner Deauville. Hoffen wir, dass die Reparatur schnell und günstig ist.



Dienstag, 1. April 2025

Scooterclub Bonn nimmt am Versuch "Sicher mobil Ü60" teil.



Der Scooter Club Bonn, einer der traditionsreichsten und aktivsten Zweiradclubs in der Region, wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) als offizieller Modellstandort für das neue Pilotprojekt „Sicher mobil Ü60“ benannt. 

Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit von Zweiradfahrenden ab 60 Jahren – insbesondere in organisierten Freizeit- und Tourengruppen – gezielt zu fördern. Der Scooter Club Bonn überzeugte durch seine langjährige Tourenerfahrung, seine disziplinierte Fahrweise und die gute Altersmischung. 
Das Projekt startet offiziell am 1. April 2025 und bringt eine Reihe neuer Maßnahmen mit sich, die in Zusammenarbeit mit dem Club umgesetzt werden. Präsident Olaf Strauss: "Ich gehe davon aus, dass sich alle an dieser sinnvollen Aktion beteiligen." Die Aktionspakete mit Warnweste, Telematik-Sensor und weiteren Teilnahmeunterlagen sind ab jetzt direkt bei Olaf erhältlich.

Hier die Elemente des Versuchs im einzelnen:

Technische Nachrüstung mit Telematiksystemen
Telematik klein und kompakt
Alle Fahrzeuge, also auch Motorräder, sollen kostenfrei mit einem Telematiksystem nachgerüstet werden, wie man es aus dem Automobilbereich kennt. Mit diesem Gerät werden Geschwindigkeitsübertretungen, starkes Beschleunigen oder Bremsen und unsichere Kurvenfahrten digital aufgezeichnet und ausgewertet. 

Das Ministerium weist aber ausdrücklich darauf hin, dass diese Daten nur zu statistischen Zwecken erhoben werden. Es seien bei Geschwindigkeitsübertretungen keine Sanktionen zu befürchten. Das Telematiksystem wird mit einer Handy-App gekoppelt und ist am Lenker mit einer Knopfbatterie ausgerüstet, die mindestens ein Jahr Betrieb gewährleisten soll.


Neue Sichtbarkeitsregel bei Gruppenausfahrten
Bei Ausfahrten an Sonn- und Feiertagen soll jede Dreiergruppe mindestens eine signalgelbe Warnweste mit der Aufschrift „Sicher mobil Ü 60“ tragen. Die Westen werden vom Club zentral beschafft und sind auf Wunsch mit dem Clublogo bedruckt.

Reaktionstest vor gemeinsamen Touren
Vor Teilnahme an ein oder mehrtägigen Clubtouren (z. B. der traditionellen Jahrestour) absolvieren alle Fahrerinnen und Fahrer – ob Scooter oder Motorrad – einen kurzen, standardisierten Reaktionstest. Dieser dient der Selbsteinschätzung und wird auf Wunsch dezent im Rahmen des Stammtischs durchgeführt.  
Dazu kommt ein eigens entwickeltes Trainingsspiel mit dem Titel „Gas oder Bremse?“, das sowohl Reaktionsgeschwindigkeit als auch Entscheidungsverhalten humorvoll überprüft.
Ministerialrat Dr. Bernd Schleunig bei der
Vorstellung des Projektes Ende 2024

Hitzeprohylaxe
An heißen Tagen wird künftig nach jeweils 45 Minuten Fahrt eine sogenannte „Cool-Down-Pause“ eingelegt. Diese besteht aus: einer Tasse lauwarmem Kräutertee (wahlweise Pfefferminz oder Hagebutte), einem kurzen Atemtraining („Einrollen, Ausrollen“) sowie sanften Lockerungsübungen im Helm.

Ziel und Ausblick
Das Projekt läuft zunächst über ein Jahr. Der Scooter Club Bonn wird dabei regelmäßig Rückmeldung zur Praxistauglichkeit der Maßnahmen geben. Sollten sich die Neuerungen bewähren, ist eine bundesweite Ausweitung des Konzepts geplant.

Dienstag, 10. Dezember 2024

Weihnachtsfeier: Alle Jahre wieder


Auch in diesem Jahr gab es wieder die Weihnachtsfeier des Bonner Scooterclubs im Restaurant Siegblick in Augustin. Etwas ungewöhnlich war die Sitzordnung, es war ein Hufeisen, in der Mitte saß das Präsidentenpaar. Beim Betreten des Raumes fühlte man sich unwillkürlich an das letzte Abendmal erinnert. Aber so dramatisch war es nun doch nicht. 

Nach der Begrüßung durch Olaf und heiteren Geschichten von Jochen gab es Selbstgebackenes von Hildegard und Olaf. Wie immer war auch Günter mit seinem Jahresrückblick dabei.

Hier wie immer die Rückschau in mehr oder weniger Versform von Günter:

"Am 03.03. Mit dem Scooterclub im Bröltal

So früh im Jahr hat es noch keine Tour gegeben,

Dies wollten einige schon erleben.

Neun Fahrzeuge haben das „Frühlingsangebot“ genutzt,

die Fahrzeuge waren fahrbereit und schön geputzt.

Sonntag, 13. Oktober 2024

Abrollern: Nur die Harten kommen in den Garten oder "erfrischend schön"



Sommerliche 29 Grad herrschten beim Abrollern vor fünf Jahren nach Freudenberg am 13. Oktober, dieses Jahr waren es mindestens 20 Grad weniger.  

Trotz zweier kurzfristiger kältebedingter Absagen trafen sich acht Rollerfreunde pünktlich um zehn Uhr am Verteilerkreis, um in die noch etwas frischere Eifel zu fahren. Insgesamt 210 Kilometer bei Temperaturen um die neun Grad Celsius erwarteten die Harten. Belohnt wurde die Gruppe dabei von einer exzellenten Fernsicht. Olaf will die Strecke auf jeden Fall im nächsten Jahr bei wärmerem Wetter noch mal anbieten.


Der Mittagsstopp war am Müllischs Hof in Lammersdorf.  Tourguide Olaf Strauß war sehr angetan von der gut strukturierten Bewirtung dort: "Da werden wir bestimmt nochmal hinfahren." 


Die Harten beim Kuscheln
Nachdem die Kälte so richtig in die Kleidung gezogen war, wartete ein heisse Schokolade in der Wachholderstube auf die winterfesten Fahrer. 

Wieder im Rheintal angekommen stiegen die Temperaturen auf nahezu tropische 13 Grad an.  Trotz der Kälte waren alle Teilnehmer zufrieden zu Hause angekommen. Lediglich Olaf hatte etwas Husten, als er der Redaktion berichtete. 

Ulrich Mombauer: "Eine erfrischend schöne, gut geführte Tour."






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Sonntag, 22. September 2024

Herbstanfang (M/R/D)



Wird jetzt schon gegendert? Nein: Motorrad/ Roller/ Diesel bzw. Dreirad. Das war die Zusammensetzung zur heutigen Spontantour zum Herbstanfang. Hartwig hatte aufgerufen und den Tourguide gemacht, mit dabei waren drei Motorräder, ein Roller, ein Dreirad und Hartwigs Spyder - also eigentlich auch ein Dreirad. Zum ersten Mal war Bernhards Sohn Stefan mit seinem Diesel-Motorrad mit dabei. Und das klappte trotz der etwas knappen zwölf PS erstaunlich gut.

Hartwig führte die sehr unterschiedliche Gruppe mit Fahrzeugen zwischen 12 und 100 PS über kleine und kleinste Straßen nach Altenkirchen. Eine Mittagsrast gab es im Bikers Canyon in Seifen und nach Altenkirchen kam natürlich die obligatorische Eisdiele in Weyerbusch.

Zum Nach- oder Verfahren hier Hartwigs Schleichwege:







Sonntag, 1. September 2024

Bunt gemischt auf spannender Tour


"Schreibst Du heute noch einen Bericht über unsere Tour?" fragt Peter im Eiscafe Weyersbusch. "Mal sehen, ich muss noch den Unterricht für morgen vorbereiten." antwortet Rainer. Peter:"Unser Bericht geht doch vor!" Okay, Peter, Du hast gewonnen.

Es war diesmal eine sehr bunt gemischte Gruppe: BMW GS, Triumph Tiger, Honda NC 750X, Royal Enfield Meteor, Suzuki Burgman und Aprilia SR GT 200. Also vier Motorräder von 20 bis über 100 PS und zwei Roller von unter 20 bis über 50 PS. Ricarda mit ihrem Dreiradroller sollte bei Puderbach zur Gruppe stoßen - doch es kam anders als geplant. Zunächst machte Hans Peter als Tourguide eine Führung durch die Godesberger Innenstadt. Danach ging es linksrheinisch bis zur Höhe von Linz und wieder bis zur Fähre Bad Honnef zurück. Überall gab es Federweissen zu kaufen und Rainer überlegte wieviel Flaschen wohl in den kleinen Seitenkoffer der Enfield passen würden. Nach der Godesberg-Führung und der Federweissen-Tour meldete sich Ricarda vom verabredeten Treffpunkt. Sie sei mit dem Roller umgefallen. Nein, nicht mit ihrem sondern mit dem Neuen von Andreas. Jetzt spränge er nicht mehr an. Durch die vorherigen Ausflüge würden wir auch nicht pünktlich sein, sie möge es doch weiter probieren. 


Kurz nach 12 Uhr trafen die Bonner am Treffpunkt ein, Ricarda hatte den ADAC rufen müssen, da der Roller wohl Wasser verloren hatte. Sie konnte also nicht mitkommen. Vorher hatte Hans Peter noch ein paar Spitzkehren routenmäßig eingebaut. Peter mit deiner 200er Aprilia preschte sehr zügig mit seinen 17 PS den beiden 100 PS Motorrädern hinterher. Kommentar von Stefan (BMW GS 1200): "Peter, Du warst der Wolf im Schafspelz". Die Spitzkehrenpassage, die Peter mit zügiger Leichtigkeit bezwang, war für Rainer mit seiner 350er Enfield eine Herausforderung wie für manche das Stilfser Joch. Im ersten Gang hoppelte Rainer auf die Gegenfahrbahn, die glücklicherweise frei war.


Die Eisdiele bei Weyersbusch war dann der traditionelle Abschied dieses ereignisreichen Tages.