Sonntag, 18. November 2018

Vorwintertour von -1 bis 13 Grad Richtung Westerwald

Fernsicht
Heute morgen kurz vor zehn zeigte das Termometer meines Rollers null Grad an, am Treffpunkt zu Jochens Vorwintertour waren es immerhin schon drei Grad. Günter war bei minus ein Grad losgefahren, Peter kam auch dazu und bei Eiseskälte und strahlendem Sonnenschein führ die Viererbande los. Langsam steigerten sich auch die Temperaturen Richtung zehn Grad, zum Schluß wurden sogar 13 Grad angezeigt.

Günters Armlängenvergleich
Die Route überraschte, da Jochen Straßen und Strecken gefunden hatte, die für alle irgendwie Neuland waren. Obwohl die größeren Ortsnamen alle von zig Touren bekannt waren, fanden sich dazwischen immer wieder neue und vor allem landschaftlich schöne Strecken.

Nach einem Aufwärmkaffee bei Mc Donalds und noch einem im Westerwaldmuseum ging es durch die Kroppacher Schweiz Richtung Dattenfeld und dann wieder nach Bonn. Die tiefstehende Sonne war eigentlich die größte Herausforderung, selbst mit Sonnenvisier war teilweise kaum die Straße auszumachen. Trotz alledem, die Stimmung war gut und es hat allen Spass gemacht.

Empfehlenswerte Strecke

Freitag, 16. November 2018

Termine 2019: Anrollern, Abrollen und vieles mehr

GG-Berlin  / pixelio.de
Kalender gezückt und schnell notiert:  Hier sind die Termine für das Jahr 2019. Dazwischen gibts natürlich wie immer jede Menge Sonntagstouren.

Mi 30.1. Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 10.2. Erste Hilfe für Clubmitglieder
Mi 27.2. Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mit 27.3. Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 14.4. Anrollern 10:00 Uhr Verteilerkreis
Mi 24.4. Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 29.5. Stammtisch um 19:00 Uhr 
Do-So 13.6. – 16.6.2019 Jahrestour 2019
Mit 26.6. Stammtisch um 19:00 Uhr
Mi 31.7. Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 25.8. Grillen
Mi 28.8. Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 25.9. Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 06.10. Abrollern 10:00 Uhr Verteilerkreis
Mi 30.10 Stammtisch um 19:00 Uhr 
Mi 27.11 Stammtisch um 19:00 Uhr 
So 08.12 Weihnachtsfeier
Mi 18.12 Stammtisch um 19:00 Uhr 

Noch 2018

Mi 28.11. Stammtisch um 19.00 Uhr
So 09.12. Weihnachtsfeier
Mi 19.12. Stammtisch um 19.00 Uhr

Dienstag, 6. November 2018

Yamaha setzt aufs Dreirad: Neuer 3CT Roller mit 300 Kubik und Niken-Tourer

Yamaha Dreirad mit 300 Kubikzentimeter
Yamaha präsentiert auf der EICMA in Mailand einen neuen Dreiradroller mit dem Motor der X-Max 300. Der neue Motor mit 28 PS und eine neuartige Arretierung zeichnen das Fahrzeug aus. Anscheinend baut Yamaha massiv sein Dreiradsegment mit dem 115 PS Motorrad Niken, der neuen Niken GT und seinen Dreiradrollern mit 125, 155 und jetzt 300 Kubikzentimeter-Motoren aus.

Fahrwerk ähnelt der Niken
Im Jahr 2015 beschloss Yamaha, das traditionelle Roller-Programm des Urban Mobility Segments zu erweitern und brachte den innovativen Tricity 125 auf den Markt. Diesem folgte im Jahr 2017 die 155er Version (in Deutschland nicht lieferbar). Diese neue Art von Fahrzeug wird mittlerweile tagtäglich von über 22.000 Kunden in städtischen Ballungsgebieten wie Paris, Mailand oder Rom genutzt. Ob der Roller mit Autoführerschein zu fahren ist, ist noch nicht bekannt. Die vorhandene Fußbremse lässt aber darauf schließen.

Fußbremse, Konzession an Autoführerschein
Für den Fahrkomfort beim Stop-and-Go-Verkehr, ist der neue 3CT mit einem Kippsperrassistenten ausgestattet. Es unterstützt den Fahrer beim Anhalten, wenn der Roller gerade steht. Dieser neue Kippverriegelungsassistent hat eine innovative Technik, die die Vorderradfederung selbst nicht verriegelt. Dadurch bleibt das Fahrzeug im Stop-and-Go-Betrieb ruhig und auch auf Parkplätzen kann es einfach bewegt werden.

Die treibende Kraft, die den 3CT-Prototypen sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn so leistungsstark macht, ist der 28 PS starke 300 ccm Blue Core-Motor. Er ist eines der Schlüsselelemente, die den XMAX 300 zum meistverkauften Sportroller Europas machen. Nähere Informationen zu diesem von Yamaha als Prototyp bezeichneten Roller sind noch nicht verfügbar. Lediglich ein Video zum Roller hat Yamaha veröffentlicht.


Fern-Schnell-Gut, die Niken GT (alle Bilder von Yamaha)

Ebenfalls auf dem Programm steht neben der Niken jetzt die Niken GT. Sie ist mit höherer Tourenscheibe, Seitenkoffern, Hauptständer, Heizgriffen und einer komfortableren Sitzbank ausgestattet. Alle Yamahas mit Dreirad dürften mit einem hohen Komfort der Vorderräder auch bei schlechten Straßen überzeugen. Gerade in diesem Bereich zeigt Yamaha den Konkurrenten Piaggio und Peugeot was mit der Dreiradtechnik alles möglich ist.
Rainer Eikel

Sonntag, 4. November 2018

Klirrende Kälte, klasse Strecke

Unterschiedliche Gesprächsthemen
Eigentlich sah es am Mittwoch gut für den Sonntag aus - Sonnenschein und 17 Grad, was lag näher als eine Tour. Leider kam es anders. Die Temperatur pendelte sich zwischen neun und 13 Grad ein und statt Sonne erwartete Hochnebel in der Eifel die acht Maschinen am heutigen Sonntag.

Günter hatte spontan die 180 Kilometer Strecke vom Grillen dieses Jahr genommen und um einen Mittagsstopp am Fuße der Nürburg ergänzt. In Meckenheim kamen Bernhard und Michael, zum ersten mal dabei, hinzu. Später traf die Gruppe noch Beate und Wolfgang. Nur 28 Kilometer zur Nürburg, tönte Rainer - doch nach weit mehr als einer Stunde Fahrtzeit zeigte sich, dass es nur die Luftlinie war. Kurz vorher noch ein erzwungener Stopp, ein gelbes Lämpchen "V-Matic" leuchtete an Wolfgangs Silverwing - nicht ernstes, doch beim Wenden auf einem Parkplatz rief Beate um Hilfe. Die kam prompt und zog Wolfgangs Silverwing wieder auf die Fahrbahn - er war mit dem Vorderrad in einen Graben geraten.
Mittags an der Nürburg

Die Straßen waren völlig leer, entspanntes, zügiges Fahren war angesagt. Der Mittagsstopp an der Nürburg erwies sich als gelungen, weiter ging es durch das Kesselinger Tal Richtung Bonn. Und im Kesselinger Tal zeigte sich auch kurz die Sonne - aber auch nur für zwanzig Minuten.

Nicht schön, aber schön warm. Rainers Lenkerstulpen haben Test bestanden.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Rollerclubtreffen: Zwei plus drei im Spessart

Nach langen Vorbereitungen war es Ende September endlich soweit. Das gemeinsame Wochenende des Büdinger und des Bonner Rollerclubs. Die Rollerfreunde Büdingen hatten für den Samstag schöne Touren rund um den Standort Gelnhausen im Spessart vorbereitet.

Rollerfreunde aus fünf Clubs im Spessart
Insgesamt fanden sich noch drei weitere Rollerclubs ein. Mit den Bonnern fuhr die Rollergemeinschaft Westerwald und ein Teilnehmer vom Korbacher Rollerclub zum Treffen. Bei den Büdingern hatten sich für den Samstag als Tagesgäste die Hexagonfreunde Mainspitze  zum Mitfahren angekündigt.

Die Teilnehmer des Scooterclubs Bonn starteten zunächst zu einem Treffen mit den Westerwäldern, dann ging es gemeinsam nach Gelnhausen. Hier begrüßte der Bonner Jochen die versammelten Rollerfreunde, er ist seit zehn Jahren Mitglied der Büdinger Rollerfreunde und seit vier Jahren auch beim Scooterclub Bonn. Für den nächsten Tag war geplant die 29 Teilnehmer bunt zu mischen und in zwei Gruppen das Büdinger Umland zu erkunden. Die Stimmung war hervorragend. Jochen: "Ein schöner Abend, bei dem herzhaft gelacht wurde. Für diese Heiterkeitsausbrüche waren Martina und Ricarda ein unschlagbares Duett."

Der nächste Tag verlief dann aber nicht so ganz wie geplant. Jochen ärgert sich: " Um 09:30 sollte gestartet werden, aber die Hexagonfreunde kamen leider später. Es musste noch eine Person zur Apotheke gefahren werden und die Hexagoner von der Mainspitze wollten lieber zusammenfahren."

Trotzdem, die Tour war für alle Teilnehmer ein Erfolg. Jochen: "Die Tour die Fritz und Werner für uns geplant und durchgeführt haben, war nicht nur sehr schön, sondern bis zum Letzten ausgeklügelt. Dafür gilt den Beiden unser aller Dank."

Sonntag, 14. Oktober 2018

Kleine Eifelrunde: So schön kann Herbst sein

Traumwetter
nachfahren empfohlen
Jochen hatte zu einer kleinen Eifelrunde geladen. Wenige meldeten sich, das Wetter schien nicht zu gut zu werden. Danach sollte es für die kleine Runde Kaffee und Kuchen bei Bärbel und Jochen geben. Das Kaffeetrinken fand statt, doch sonst kam alles anders:

Der goldene Herbst zeigte sich mit Temperaturen um die 25 Grad und nahezu wolkenlosem Himmel von seiner Sonnenseite, die "kleine Gruppe" bestand dann bei der Abfahrt aus zwölf Personen und zehn Maschinen.

Erster Programmpunkt war das Kesselinger Tal mit Zwischenstopp am Steinerberghaus zur atemberaubenden Aussicht und einem Kaffee.

Weiter ging es über kleinste und kleine Straßen Richtung Adenau mit einem Mittagsstopp in der Nähe von Bad Münstereifel.

Für den Herbst eine perfekte Tour meinten die Rollerfreunde später beim Kaffee, dankten Bärbel für die Bewirtung und Jochen für die Tour.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Abrollern: Weiter Weg bis zum Bikers Canyon

Trotz sehr herbstlicher Temperaturen fanden sich elf Rollerfreunde auf acht Maschinen zum Abrollern am Verteilerkreis in Bonn ein. Olafs Route führte Richtung Westerwald: erster Stopp an der Alten Schule in Hilberath, dann zum Bikers Canyon und auf einen Kaffe bei Ricarda im Wiedtal vorbei.

Zunächst ging es ganz vorsichtig los, die Nässe und das Laub auf der Strecke führten leicht zu Rutschern. Die Straßen waren leer, da sie vielfach eigentlich nur landwirtschaftlichem Verkehr vorbehalten waren. Die Kälte kroch in die Handschuhe und Kombis, da war ein heisser Kaffe in der "Alten Schule" genau das richtige. Gegen elf ging es weiter, Essen brauchen wir nichts hieß es, wir sind ja schon gleich im Bikers Canyon.

Leider ist die Zeit relativ und für einige in der Gruppe wurde es recht lang bis zum Bikers Canyon. Die Straßen blieben klein und die verschlungene Strecke führte keineswegs direkt zum Ziel. Mit knurrenden Mägen und schmerzendem Hinterteil absolvierte die Gruppe Kurve um Kurve, bei langsam besser werdendem Wetter. Selbst Tourguide Olaf stand gelegentlich auf seinem Motorrad.

geheimnisvolle Zeitschleife: Guxmühlen
Auffallend war eine geheimnisvolle alte Fabrik bei Guxmühlen, eine Zeitschleife, die wir gefühlt mehr als dreimal passierten. Verdammt, wann kommt Bikers Canyon? Zur Kaffeezeit bog die Gruppe dann in das ersehnte Lokal ein, zur Belohnung zeigte sich auch kurzzeitig blauer Himmel.

Nachdem die Herausforderung der Riesenschnitzel im Canyon gemeistert war folgten entspannte 45 Fahrminuten zu Ricarda Ranch, ein Festbau auf einem Campingplatz an der Wied. Nach Kaffee und Kuchen ging es bei trockenem angenommen Wetter zurück nach Bonn.
Ricardas Ranch