Besser hätten die Bedingungen für die Tour kaum sein können: blauer Himmel, Temperaturen um die 20 Grad, praktisch kein Wind – ein wunderschöner Sonntag und ideales Wetter für eine ausgedehnte Tour mit Scooter und Motorrad.
Peter hatte diesmal eine neue Strecke ausgearbeitet. Und die sollte sich lohnen, denn auch für diejenigen, die schon viele Kilometer mit dem Scooter Club Bonn durch Eifel und Vorgebirge gefahren sind, gab es einiges Neues zu entdecken.
Von Bonn aus führte die Tour zunächst über Bornheim in Richtung Heimbach. Dort stand der erste Zwischenstopp auf dem Programm: eine kleine, etwas schrullige Bäckerei mit durchaus eigenem Charme.
Ganz ohne Zwischenfall verlief die Anfahrt allerdings nicht. In Heimbach ging ein Teil der Gruppe kurzzeitig verloren. Die Ausreißer wurden jedoch schnell wieder eingefangen, und wenig später waren alle wieder beisammen.
Danach zeigte die von Peter ausgesuchte Route ihre besonderen Qualitäten. Über wunderschöne Straßen ging es weiter in Richtung Eifel. Immer wieder öffneten sich großartige Fernblicke über die Landschaft. Wenig Verkehr, weite Ausblicke und angenehm zu fahrende Straßen – genau das richtige Terrain zum entspannten Cruisen.
Ziel für den Mittagsstopp war die "Alte Krähe" in Krälingen bei Berg, oberhalb des Ahrtals. Schon das Lokal selbst ist einen Besuch wert: Die Alte Krähe befindet sich in einer rund 200 Jahre alten Hofanlage mit Kulturcafé, Gaststätte und Innenhof. Ein passender Ort für die Mittagspause und eine gute Gelegenheit, gemeinsam zu essen, zu erzählen und die erste Hälfte der Tour Revue passieren zu lassen.
Nach dem Mittagessen änderte sich der Charakter der Strecke deutlich. Jetzt wurde es anspruchsvoller: viele Kurven, immer wieder bergauf und bergab und teilweise Fahrbahnen, die einiges an Aufmerksamkeit verlangten. Gerade der Wechsel zwischen entspanntem Cruisen, großartigen Ausblicken und den kurvigeren Passagen machte die Tour abwechslungsreich.
Zum Abschluss führte Peter die Gruppe wieder in Richtung Vorgebirge. In Bornheim stand noch ein letzter Stopp in einem Eiscafé auf dem Programm. Bei Eis und Kaffee klang der Tourentag schließlich aus.
Am Ende standen rund 180 Kilometer auf dem Tacho. Vor allem aber blieb der Eindruck einer Tour, die bei bestem Wetter, mit abwechslungsreichen Straßen und einigen neuen Streckenabschnitten viel zu bieten hatte.
Ein Teilnehmer brachte das Fazit anschließend auf den Punkt: „Es war eine besondere Tour – es hat einfach alles gepasst.“





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